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Facebook will E-Mail neu erfinden
REUTERSFacebook-Chef Zuckerberg: E-Mail veraltet?
Hamburg – Marc Zuckerberg wählt seine Worte genau, als er an diesem Montagabend Facebooks jüngste Erfindung vorstellt. “Das hier ist kein E-Mail-Killer”, sagt er. Aber die E-Mail soll in ihr aufgehen. Genau wie SMS, Instant Messaging und andere Kommunikationsdienste. Zumindest langfristig, sagt Zuckerberg.
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Dank “Places” mit dem Finger auf andere zeigen
Facebook hat den Lokalisierungsdienst “Places” gestartet. Der kann nützlich sein, aber es empfiehlt sich, einige Funktionen besser gleich wieder abzuschalten.
© Justin Sullivan/Getty Images
Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei der Vorstellung von “Places”Früher brachten Eltern ihren Kindern bei, dass man nicht mit dem Finger auf andere Menschen zeigt. Im Internet aber ist vieles anders. Facebook beispielsweise macht es seit einiger Zeit möglich, andere zu taggen – die Personen auf einem beliebigen Foto namentlich zu kennzeichnen, ob sie es wollen oder nicht. Diese neue Kulturtechnik bedeutet nichts weiter, als virtuell den Finger auf jemanden zu richten.
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Lokalisierungsdienst Places – wo bin ? – wo bist du ? -
Facebook spinnt das Hier-bin-ich-Netz
Von Konrad Lischka
Hier trink ich Bier, hier kauf ich ein: Jetzt können Facebook-Nutzer ständig ihren eigenen Standort mitteilen. Das neue Angebot könnte Lokalisierungsdienste massentauglich und damit richtig lukrativ machen – bloß der Datenschutz ist mal wieder löchrig geraten, zeigt ein SPIEGEL-ONLINE-Versuch.
Wer peinliche Partyfotos unbedingt bei Facebook veröffentlichen will, kann nun auch noch den genauen Standort seines Saufgelages in die Welt hinausposaunen. Oder auch nur an seine Freunde mitteilen. Möglich macht es der neue Lokalisierungsdienst Places, der auf Deutsch ganz einfach heißt: Orte.
Das Grundprinzip des Angebots ist nicht neu. US-Mitglieder von Facebook (und bald auch die anderen) können bei vielen Aktionen in der Community ab sofort ihren Standort mit angeben. Sie müssen dafür nur ein Gerät wie das iPhone benutzen, das Technik zur Ortsbestimmung hat. Angezeigt werden dann nicht die exakten Koordinaten des Nutzers – sondern zum Beispiel der Name des Ladens, Restaurants oder Cafés, im dem er sitzt. Man checkt an diesen Orten ein. Je nach Einstellungen bekommen nur Facebook-Freunde oder auch alle Welt zu sehen, wo man gerade Kaffee trinkt, Musik hört, feiert oder arbeitet.
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Alle anderen sind auch bei Facebook
Weltweit 500 Millionen, in Deutschland zehn Millionen Mitglieder – kaum einer ist über sein Mitmachen glücklich, aber alle machen mit. Das Phänomen Facebook
© REUTERS/Thierry Roge

Als aktiver Nutzer bei Facebook zählt, wer mindestens einmal im Monat etwas kommentiert, beantwortet oder selbst auf die Seite lädt
Sie sind so viele, wie die EU Bürger hat, und fast so viele wie die Einwohner Nordamerikas. Eine halbe Milliarde Menschen bevölkert inzwischen den Kontinent Facebook, den es bloß als dunkelblau umrandete Webseite im Internet gibt.
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Facebooks Erfolg ist auf den ersten Blick ein erstaunliches Phänomen. Einige behaupten gar, sich bei Facebook wieder abzumelden, sei schwerer, als mit dem Rauchen aufzuhören. Der Vergleich ist nicht so schlecht. Schließlich ist bei Facebook kaum einer über seine Mitgliedschaft wirklich glücklich. Die Facebooker können es nur nicht lassen. In einer aktuellen Verbraucherumfrage haben amerikanische Nutzer dem Netzwerk schlechtere Noten gegeben als dem Internetauftritt ihres Finanzamts.
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Daten von 100 Millionen Facebook-Profilen ausgelesen
Ein Blogger hat mittels einer Software Unmengen an Facebook-Profilen abgegriffen. Das Netzwerk sagt, die Daten waren eh öffentlich, Datenschützer sind dennoch alarmiert.
Der auf Netzwerksicherheit spezialisierte Blogger Ron Bowes will auf Facebook ein “beängstigendes Datenschutz-Problem” gefunden haben. Die Profile könnten mit einem einfachen “Spider” oder “Crawler” eingesammelt werden, also mit einer Software, die automatisiert das Web durchsucht und dort Daten abgreift. Bowes hat nach eigenen Angaben eine solches Programm genutzt, um so Informationen von 100 Millionen Facebook-Profilen aus den USA zu sammeln.
Bowes hat sie als sogenannte Bittorent-Datei ins Netz gestellt. Bittorent ist ein Datenaustauschprogramm. Wer so ein Programm installiert, kann die 100 Millionen Profile auf den eigenen Rechner laden.Die Datei hat einen Umfang von 2,8 Gigabyte und enthält unter anderem die Namen und Internet-Adressen der Profile. Zudem finden sich das Foto des Nutzers und seine Kontakte. Bowes sagte, es sei auch möglich, die “Freunde” der Facebook-Mitglieder zu erfassen.
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Digitale Beziehungen
Teilen. Gefällt mir. Männermagazin FHM läuft zu Facebook über
von Sabine Bürger | 22. Juli 2010, 22:42
Website geschlossen, FHM pflegt nur mehr digitale Beziehungen.
500 Millionen Menschen nutzen Facebook, ließ uns Firmengründer Mark Zuckerberg gerade mal via Firmenblog wissen und nennt das einen “Meilenstein” für das Soziale Netzwerk. “Wir sind da, wo unsere Leser sind”, teilte das Männer- und Lifestyle-Magazin “FHM” seinen Werbekunden mit, um ebenfalls einen Wendepunkt anzukündigen. Das Kerngeschäft liege “weiterhin am Kiosk”, man sehe langfristig keine Perspektive für das Geschäftsmodell einer Website, ist man sich beim Verlag Egmont sicher, berichtet der Branchendienst kress.de. So sicher, dass die Website ins digitale Nirvana geschickt und die URL fhm-online.de kurzerhand auf die Facebook-Seite umgeleitet wurde.
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Nackt auf dem Times Square
Im Internet läuft das Märchen “Des Kaisers neue Kleider” andersrum ab: Wir glauben uns bekleidet, für den Kaiser aber sind wir nackt. Natürlich nur virtuell. Die Debatte tobt: Zerstört die digitale Welt unsere Privatsphäre – oder sind Datenschützer einfach ein bisschen prüde?
Im Internet ein Buch bestellt. Vorher den Autor gegoogelt, danach noch ein bisschen weitergesurft. Dreimal mit dem Handy telefoniert, am Abend auf Facebook gechattet. Man kommt rum im Netz im Lauf eines Tages. Auch ohne das Haus zu verlassen. Aber nicht ohne Spuren zu hinterlassen.
Datenspuren. Da ist mindestens die IP-Adresse, die jeder Computer zugewiesen bekommt, wenn er ins Netz geht; ein Code, mit dem er für die Server unter Millionen Internetnutzern identifizierbar ist. Noch weiter entblößt sich, wer in sozialen Netzwerken wie Facebook unterwegs ist. Wissenschaftlern des Wiener iSecLab ist es gelungen, auf Basis von Benutzerprofilen und mit Hilfe von Spionageprogrammen erstaunlich präzise Persönlichkeitsanalysen zu erarbeiten.
jeffrey um 11:21 am 5. August 2010 Permalink
Mesch Mensch mensch… Facebook ist ja ganz schön aktuell ! Ich war ja schon ewig nicht mehr auf der Pro25 ! Da gibt es ja noch Leben !!! Geil….
Wann sehen wir uns ? Wann trinken wir ?
jeffrey um 11:22 am 5. August 2010 Permalink
Jeffrey ist der beste….